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Der Einsatz achtsamkeitsbasierter Verfahren ist in den letzten Jahren bei einer Vielzahl verschiedener Indikationen wissenschaftlich erforscht und evaluiert worden. Diverse Achtsamkeitsverfahren sind inzwischen Teil der Regelversorgung bei psychiatrischen Erkrankungen und Stressfolgeerkrankungen. Nicht zuletzt kann eine regelmässige Meditationspraxis die Wirksamkeit einer Psychotherapie steigern. Insbesondere das aus dem Buddhismus entwickelte Programm von John Kabbat Zinn, MBSR, wird in verschiedenen Varianten erfolgreich angewendet. 

Ich verwende den Begriff «achtsamkeitsbasierte Verfahren», für Interventionen die wissenschaftlich untersucht sind und in therapeutischem Kontext Anwendung finden. Zu den traditionellen Meditationspraxen finden sich Überschneidungen. Typischerweise bedeutet der Beginn einer regelmässigen Meditationspraxis eine grössere Verbindlichkeit mit mehr Zeitaufwand und bedarf je nachdem auch der Bereitschaft, sich auf die entsprechende spirituelle Tradition einzulassen. 

Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung (PMR) oder autogenes Training sind schon lange Teil etablierter Therapieprotokolle. Es handelt sich dabei um wirksame Verfahren, die ebenfalls einer regelmässigen Praxis bedürfen, sich aber in relevanter Hinsicht von  achtsamkeitsbasierten Verfahren unterscheiden. 

Grundsätzlich können Meditations- oder Entspannungsverfahren ganz unterschiedliche Vorteile bieten und es empfiehlt sich deswegen die Wahl einer bestimmten Methode oder Praxis sorgfältig auf die eigene persönliche Situation und eigenen Ziele abzustimmen. 

Gerne berate ich Sie bei der Suche nach einer für Ihre aktuelle Situation geeigneten Praxis.